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Weitere Bankenpleiten in den USA

Finanzkrise fordert weitere US-banken zur Aufgabe:

Bedingt durch die weltweit andauernde Finanz- und Wirtschaftskrise hat es nun in Amerika zwei weitere US-Regionalbanken getroffen. Opfer der Krise sind die Savings Bank (Nevada) sowie die im amerikanischen Bundesstaat Illinois ansässige Heritage Community Bank.

Wie die US-Einlagensicherung FDIC mitteilte, wurden die regional tätigen Banken bereits am Freitag (26. Februar 2009) geschlossen. Somit sind in diesem jahr bereits 16 US-Banken dichtgemacht worden. Das sich der Bankenmarkt auch selbst regulieren kann, ohne dass der Statt mit Milliarden-Bürgschaften und anderen Hilfen einspringt, zeigt der US-Markt mehr als deutlich, denn die Geschäfte der beiden regionalen Kreditinstitute werden nun von anderen Banken (mit) übernommen.

Auch wenn es sich bei diesen zwei Bankenpleiten nur um „kleine“ Banken handelte, die zusammen über Vermögenswerte von knapp 500 Millionen US-Dollar sowie unter 400 Mio. Dollar an Einlagen verfügten, so zeigt der us-amerikanische Weg doch, dass nicht jede Bankenpleite zu erdrutschartigen Kursverlusten an den Börsen sowie riesigen vertrauensverlusten führen muss.

Sicherlich gibt es Opfer – aber grundsätzlich reguliert sich der Markt von allein. Ein Grund, endlich auch in Deutschland darüber nachzudenken, wie lange man noch „Fässer ohne Boden“ wie die HRE – hypo Real Estade unterstützen sollte. Für alle zukünftigen Generationen wäre es mehr als sinnvoll, einmal ein „Ende mit Schrecken“ anstatt ein „Schrecken ohne Ende“ zu haben!

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